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Der geplante Rad-/ Gehweg von der Straße Zur Sehlweise zur Ritterstraße (Rethen - Gleidingen) wird dann vom Bereich Festplatz, durch das Wäldchen, entlang eines Feldes bis zur Ritterstraße führen. Radfahrende haben damit die Möglichkeit, die Hildesheimer Straße im Bereich vom Rethener Bahnhof bis zur Ritterstraße zu umfahren. In diesem Bereich gibt es zwar den Teil mit dem Schutzstreifen (Westseite) und die Möglichkeit den Gehweg (Ostseite) zu benutzen (letzteres auch nicht radfahr-optimal), aber auch die Nachteile der Querung der Stadtbahngleise (Hochbahnsteig Gleidingen-Nord) und das Fahren zwischen den Schienen. Auch muss die Steigung zum Galgenberg überwunden werden. Auf dem geplanten Rad-/ Gehweg lässt es wesentlich gelassener Rad fahren und es gibt keine Unsicherheiten und evtl. Gefährdung durch den Kfz-Verkehr. Es ist ein Rad-/Gehweg Radwege-Laatzen verwendet ausdrücklich den Begriff "Rad-/ Gehweg" - im Gegensatz zu Verwaltung und Politik, die nur den Begriff "Radweg" verwenden. Das könnte den Eindruck verwenden, dieser Weg sei prädestiniert nur für Radfahrende. Auf dem "Radweg" werden auch Zufußgehende unterwegs sein; d.h. Radfahrende müssen beim Vorbeifahren ggf. auf Schrittgeschwindigkeit verzögern - ähnlich wie Radfahrende von Kfz-Führenden einen Abstand von 1,50 m erwarten. Es ist verwunderlich, dass die Vertretung für Menschen mit Behinderungen das für die geplanten "Radwege" bisher nicht vorgetragen hat. Nachteile, Verbesserungsmöglichkeiten Abgelegenheit, "soziale Unsicherheit" Der Rad-/ Gehweg ist sehr abgelegen. Auch das Wäldchen wird, wenn nicht abgeholzt, durchquert. Bei Dämmerung und Dunkelheit wird er wohl insbesondere von Frauen gemieden werden. Eine Beleuchtung (solarbetrieben, automatische Einschaltung) ist eine Forderung. Ob die Stadt das einsetzen wird, ist fraglich. Wegbelag Der Belag eines Teils der Ritterstraße ist Schotter ("mittel"). Bisher gibt es keine Aussagen wie der Wegbelag des Rad-/ Gehwegs sein wird. Es ist zzt. von einem wassergebundenen Wegbelag auszugehen. Asphalt ist eine Forderung. Winterdienst Da dieser Rad-/Gehweg eine besondere Bedeutung hat, muss er in den Winterdienst einbezogen werden. Ohne Asphaltierung kann das nicht optimal erfolgen. Verbindungen mit Rad-/Gehwegen: möglichst vorhandene Straßen und Wege nutzen Werden möglichst vorhandene Strecken von Straßen und Wege als Start-/ Endpunkt genutzt, werden für den Rad-/Gehweg Beleuchtung, Winterdienst, aber auch Belag und Untergrund durch die vorhandenen Strecken eingespart. Beim Rad-/Gehweg Rethen - Gleidingen hätte man auch vom gegenwärtigen Endpunkt der Straße zur Sehlwiese ausgehen können. Vorteil: Beleuchtung, Winterdienst, keine "soziale Unsicherheit" bis dahin. Es hätte aber auch weiteren Kauf von Grundbesitz bedeutet, den die Stadt wohl nicht investieren wollte. Allerdings bei der weiteren Erschließung des Baugebiets sollte eine Einplanung möglich gewesen sein. Erfolg des Rad-/Gehweg Rethen - Gleidingen Der Erfolg der Nutzung wird von den Parametern Oberfläche, Beleuchtung, Winter-/ Reinigungsdienst abhängen. Entfernungsdifferenz Die Strecke entlang des Rad-/Gehweg Rethen - Gleidingen ist ca. 200 m länger als entlang der Hildesheimer Str. (2 km vs 1,8 km). |
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