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Bild #6 - Status Schnee/ Eis auf Radwegen, Gehwegen und in Nebenstraßen
Laatzen Winter 2026 - 2. Schneefallperiode trifft Laatzen (ab So./ Mo., 25./ 26.01.)
Ende der 2. Schneefallperiode, Kommentare in der Presse , Aussichten


   07.02.2026 Ende der 2. Schneefallperiode
Das Tauwetter ab 05.02. unterstützte mit, dass Nebenstraßen für Radfahrende wieder sicher befahren werden und auch Zufußgehende Nebenstraßen sicher überquert werden können. Auch vorher nicht oder nur schlecht geräumte Rad- und Gehwege sind wieder weitestgehend frei von Schnee und Eis und können wieder genutzt werden.

Dauer der 2. Schneefallperiode mit gefährlicher Glätte für Radfahrende und Zufußgehende: 10 Tage.
Zusammen mit der Dauer der 1. Schneefallperiode von 14 Tagen (05.-14.01) ergeben sich 24 Tage nicht oder nur teilweise geräumte Wege für Radfahrende und Nebenstraßen ohne Radweg für den Winter '26.

Kommentare in der Presse    |   ⇒[ nach oben ⇑ ]
  • 04.02.26 Hannoversche Allgemeine (Auszüge, Zitate)
    Bürokratische Schlitterpartie: Velorouten werden nicht geräumt
    Die Stadt hat angekündigt, dass diese Strecken beim Winterdienst Priorität haben sollen. Die Realität sieht an vielen Stellen aber anders aus.
    Schnell, bequem und sicher sollen Radfahrerinnen und Radfahrer auf Hannovers neuen Velorouten vorankommen. Dieses Versprechen der Stadt gilt jedoch offenbar nicht im Winter. Dass es keinen verlässlichen Winterdienst auf den neuen Radverbindungen gibt, liegt auch an bürokratischen Hindernissen. „Velorouten sind im Niedersächsischen Straßengesetz nicht definiert, sondern primär ein planerisches Konzept der Kommunen und Länder für ein Radverkehrsnetz. Aufgrund dessen erfolgt aktuell keine gesonderte Priorisierung der Velorouten in der Landeshauptstadt Hannover“, teilt Aha-Sprecherin Helene Herich mit. Für eine Räumung mit Priorität fehle die gesetzliche Grundlage.
    Redakteur der HAZ: "Hier hat das nur das Versagen Priorität.
    Am Winterdienst in den Kommunen lässt sich gut ablesen, wie ernst es ihnen wirklich mit der Förderung des Radverkehrs ist. Wenn Menschen vom Auto auf das Fahrrad umsteigen sollen, müssen sie sich das ganze Jahr darauf verlassen können, damit bequem und vor allem sicher ans Ziel zu kommen."

  • 06.02.26 Leine Nachrichten (Auszüge, Zitate)
    Fußgänger haben Angst vor ungeräumten Wegen
    Stadt erhält vermehrt Beschwerden, verteilt statt Bußgeldbescheiden aber Merkblätter an Anlieger.
    Theoretisch müssen Gehwege im Winter auf einer Breite von 1,50 Meter frei von Schnee und Eis gehalten werden. Praktisch sieht es in Laatzen aber derzeit anders aus.
    Anmerkung: Im Artikel ist "nur" von Gehwegen die Rede. Wege für Radfahrende sind nicht erwähnt.

  • 07.02.26 Hannoversche Allgemeine (Auszüge, Zitate)
    "Auf den Winterdienst kann man sich nicht verlassen“
    Ein Radfahrer berichtet:
    "Auf gut geräumte Abschnitte folgten oft Eisplatten oder Schneehügel. Also hieß es, abzusteigen und zu schieben, Umwege zu fahren. Immer vorbereitet sein auf ein plötzliches Wegrutschen oder gar einen Sturz: Das war Alltag für viele Radfahrerinnen und Radfahrer in den vergangenen winterlichen Wochen.
    Dabei habe er bei den ersten Schneefällen sogar Hoffnung gehabt, dass es besser laufen könnte als beim vorausgegangenen größeren Wintereinbruch im Jahr 2021. Das Problem ist, dass man sich nicht auf den Winterdienst verlassen kann. Wenn es Neuschnee gibt, weiß ich schlicht nicht, ob er weggeräumt wird oder nicht.
    Problematisch sei das zum Beispiel auf dem Schulweg seiner Tochter ... Da es keine gute ÖPNV-Verbindung für diese Strecke gebe und wir kein Auto haben, habe die Zehnjährige mehr als zwei Kilometer zur Schule laufen müssen. Er selbst traue sich zu, eine solche Strecke auch bei schlechten Bedingungen mit dem Rad zu bewältigen. „Aber einer Zehnjährigen kann ich das nicht zumuten."

  • 07.02.26 Leine Nachrichten Teil Hemmingen (Auszüge, Zitate)
    Grüne kritisieren mangelhafte Räumung von Radwegen.
    Das Land verweist auf Prioritätenliste und die eher geringe Zahl an Radfahrenden bei dem Winterwetter.

  • 07.02.26 Hannoversche Allgemeine (Auszüge, Zitate)
    ÜSTRA:
    Zusätzliche Fahrzeuge für den Räumdienst, neue Anzeigen für die Bahnsteige, die Steuerung von Meldungen über Bus- und Bahnstörungen mit einem zentralen Tool: Nach dem Wintereinbruch Anfang Januar mit massiven Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr analysiert die Üstra nach Aussage von Vorständin Elke Maria van Zadel die wichtigsten Probleme, um sie für die Zukunft zu lösen. Drei Arbeitsgruppen kümmern sich ihren Angaben zufolge aktuell um die Themenfelder Streckenräumung und Infrastruktur, Fahrgastinformation und Kommunikation bei Großstörungen sowie verkehrliche Maßnahmen bei Stadtbahn, Bus und Schienenersatzverkehr. Im Verkehrsausschuss der Region verwies van Zadel darauf, dass die Üstra viele Projekte bereits angeschoben habe – dank der notwendigen politischen Beschlüsse. Unabhängig von der Informationspolitik prüft die Üstra nach Aussage der Vorständin zudem, weitere Räumfahrzeuge zu kaufen. Realistisch könnte die Anschaffung von zwei bis drei Unimogs sein, die als multifunktionale Fahrzeuge sowohl auf der Schiene als auch auf der Straße eingesetzt werden könnten.

Aussichten, Fazit    |   ⇒[ nach oben ⇑ ]
Den Kommentaren, den Artikeln der Presse (Hannoversche Allgemeine, Leine Nachrichten) zu entnehmen, hat die ÜSTRA Verbesserungen angestoßen.
Aus Stadt- und Gemeinde-Verwaltungen gibt es keine Aussagen, wie die Räumung von Radwegen und Gehwegen eher nach dem Schneefall und auch besser erfolgen kann.
Auch von der Politik ist nichts zu hören - lediglich aus Hemmingen wird Kritik an der mangelhaften Räumung von Radwegen geäußert.
Radfahrende und Zufußgehende müssen sich wohl darauf einstellen, dass es in absehbarer Zeit keine gravierende Verbesserungen beim Winterdienst geben wird.

  
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